Rumänien galt schon zu Zeiten des sogenannten
Ostblocks zu den offeneren Staaten. Kooperationen mit dem westlichen
Ausland gab es bereits vor der Wendezeit, wenn auch in vergleichsweise
geringem Umfang. So gab es zwischen Renault und dem Rumänischen
Automobilhersteller Dacia eine enge Kooperation zwischen 1967 und
1978. Auch wenn es nicht die neuesten Modelle des Französischen
Herstellers waren, die in Rumänien gefertigt wurden, gab der Lizenzbau
den Anschub für entscheidende Entwicklungen im Rumänischen Automobilbau.
Ende der 90er Jahre wurde die Partnerschaft der beiden Unternehmen
wiederbelebt und 1999 übernahm Renault das Werk inclusive den Markenrechten.
Es entstanden neue modernere Modelle bis hin zum aktuellen Dacia
Logan und dem Sandero. Die aktuelle Palette an Fahrzeugen ist weltmarktfähig
und entwickelt zunehmend eigenständige Linien. |
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Wirtschaftlich zählt Rumänien
zu den erfolgversprechendsten Ländern des ehemaligen Ostblocks.
Seine Lage am Schwarzmeer und
die geographische Nähe zu wichtigen Ländern in der Mitte Osteuropas
geben eine aussichtsreiche Basis für eine blühende Wirtschaft.
Rumänen gelten als fleissig und geschäftstüchtig. Mit der Überwindung
von Korruption und alten Seilschaften in Politik und Wirtschaft
tut sich das Land noch sehr schwer. Die Bemühungen um eine Neuordnung
der Wirtschafts- und Finanzsysteme sind dennoch anerkennenswert
und werden sicher auf längere Zeit gesehen Rumänien in den Kreis
der wohlhabenden Länder führen. |