Die kleine Stadt Fumay liegt nördlich von Sedan und Charleville-Mézières an einer Schleife der der Maas in den Ardennen der französischen Region Champagne-Ardenne, kurz vor der belgischen Grenze.
Fumay wurde durch seine Schieferindustrie, vorwiegend dem Dachschieferbergbau bekannt und gilt seit dem 12.Jahrhundert als Schieferstadt. Anfang der 1970er Jahre wurde jedoch auch hier die letzte aktive Schiefergrube geschlossen, sie waren zu arbeitsintensiv und nicht mehr rentabel genug.
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Das Zentrum der Region des Dachschieferbergbaus umfasst die Orte Haybes, Fumay, Revin, Monthermé und Deville an der Maas ( Meuse ), sowie das westlicher gelegene Rimogne.
Die Besonderheit des Schiefers in dieser Region sind die verschiedenartigen Buntschiefer. Die grförderten Schiefer bei den Ortschaften an der Maas hatten Schieferfärbungen von kräftigem rosa bis violett, der graugrünlich und blauschwarze Schiefer wurde bei Rimogne zutage gebracht.
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Die Region mit ihren Schieferdächern zeugt noch heute von der grossen Zeit des Dachschieferbergbaus, markant sind die glänzenden rosa Dächer aus Schiefer in Haybes.
Durch die intensive Färbung, seiner weichen und feinkörnigen Beschaffenheit, sowie der feinen Struktur zählt der Ardennenschiefer zu den hochwertigsten Dachschiefern in Frankreich.
Durch die günstige Lage zum Binnenkanalnetz fand der Ardenner Schiefer weite Verbreitung in Frankreich, so auch am Pariser Rathaus. |