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Haus und Garten
         
 
     
         


Deutschsprachinge Seiten zum Thema Haus und Garten, schöner wohnen, Hinweise zu Gartengestaltung, Inneneinrichtung,
Ökologie und anderen Bauthemen rund um Wohnen und Wohneigentum.

Ökologie in Haus und Garten

Beim Bauen ist in Hinblick auf die Nachhaltigkeit der eigenen Wohnqualität auf eine sorgsame Auswahl der Baustoffe zu achten. Naturbaustoffe tragen wesentlich zum langfristigen Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden bei. Ob moderne Hochlochziegel oder Gasbeton, Massive Ziegel oder einfache Betonsteine, beim Mauerwerk kann man heute nicht mehr viel falsch machen, da vielfältige Vorschriften und Herstellerkontrollen die Verwendung schädlicher Substanzen annähernd ausschliessen.

Anders sieht es da schon bei den Raumverkleidungen aus. Hier ist der Bauherr selbst gefragt. Eine Vielzahl von Verkleidungen für den Wohnbereich können Schadstoffe enthalten. Eine sorgfältige Auswahl der Materialien und eine fundierte Beratung beim Baustoffhändler ist notwendig. Aber auch ein guter eigener Informationsstand ist bei der Wahl der Baustoffe sinnvoll. Die Zeit für die Verbesserung der eigenen Kenntnisse ist gut investiert.

Bodenbeläge bergen ein hohes Risiko, etwas falsch zu machen. Schon wegen der grossen Flächen wirken sich schädigende Stoffe weit stärker aus als bei kleinen Accessoirs. Schadstoffe treten nun mal an Oberflächen aus, je grossflächiger ein Material zum Einsatz kommt, um so grösser ist die Auswirkung. Bodenbeläge werden zudem eventuell mit einem Staubsauger gereinigt, sodass Schadstoffe sehr sterk in der Raumluft verteilt werden können.


Verlegung eines Bodenbelages aus Naturschiefer


Polygonal verlegte Bodenplatten aus spaltrauhem Naturschiefer


Wandverkleidung im Terrassenbereich eines Wohnhauses

Natursteinbeläge sind in der Regel unbedenklich und können mit natürlichen Reinigungs- und Pflegemitteln behandelt werden. Gegenüber "weichen" Belägen sind hier weder Chemikalien noch unangenehme Mitbewohner zu erwarten. Besonders Allergiker und Familien mit Kindern finden im Sortiment der Natursteine das Material der Wahl. Durch eine dezent betriebene Bodenheizung entsteht zudem ein wohliges Raumklima. Die Heizkosten können durch den Betrieb mit einer sehr niederen Heiztemperatur deutlich gesenkt werden.
Solaranlagen ( Solarthermie ) arbeiten am effizientesten, wenn auch relativ niedere Temperaturen genutzt werden können. Dies ist insbesondere bei Bodenheizungen und Wandheizungen der Fall, da die sehr gross dimensionierte Abstrahlfläche auch noch genutzt werden kann, wenn die Heiztemperatur nur noch geringfügig über der Raumtemperatur liegt. Kleinere Heizkörper dagegen benötigen eine weit höhere Differenz zwischen der Heizkörper-Temperatur und der Raum-Temperatur.
Modernes Bauen heisst zugleich auch in den meisten Fällen einen weitgehenden Ausschluss von Luftzirkulation. Es findet in energiesparenden Häusern kaum noch ein Austausch zwischen der Raumluft und der Aussenluft statt. Besonders während der Heizperiode besteht die Gefahr von Kondenswasserbildung mit der unabdingbaren Folge von Wohnungsschimmel, der sich durch den Einsatz von Naturstein erheblich minimiert.

Energiesparen
Auch die Einsparung von Energie ist ein wichtiges Thema im Haushalt und besonders bereits in der Planungsphase eines Hauses. Hierbei wird verstärkt auf die Reduktion des Stromverbrauchs im Haushalt geachtet. Eine wahre Wunderwaffe sollen hier die Energiesparlampen sein. Der Erfolg einer konsequenten Umstellung auf diese Beleuchtungsmittel relativiert sich allerdinge sehr schnell, wenn weitere Faktoren berücksichtigt werden.
Die Herstellung und Entsorgung von Energiesparlampen ist sehr aufwendig. Fragwürdig ist daher, ob die zu erwartende Energieersparnis das tatsächlich wettmacht. Anscheinend ja, wenn man den Herstellerangaben Glauben schenkt. Selten jedoch werden die angegebenen Werte erreicht. Der Verbrauch ist höher als angegeben, die Lichtausbeute geringer und schlechter, die Lebensdauer oft weit unter der angegebenen Zeit.
Überdies enthalten diese Lampen Quecksilber, welches beim Bruch einer solchen Lampe unweigerlich austritt.
Quecksilber und seine Verbindungen sind hochgiftig für die gesamte Natur, also auch für den Menschen. Hohe Dosen können tödlich sein, aber auch bereits geringe Mengen können erhebliche Störungen im Nervensystem verursachen, auch Herzgefässe und das Immunsystem kann betroffen sein. Wollen wir sowas wirklich in unseren Wohnräumen haben ?
 



 



 



Auch das Recycling ist, bei allen guten Vorsätzen, nicht unproblematisch. Zwar gibt es ein Recyclingsystem, welches mittels Sortierung und teilweiser Rückgewinnung einiger Rohstoffe die Bilanz verbessert, das hochgiftige Quecksilber wird aber dabei aus Rentabilitätsgründen nicht zurueckgewonnen. Es wird während des Recycling-Prozesses ausgefiltert, aber weil Quecksilber so billig zu haben ist, nicht wiederverwertet. Es landet inclusive der Filter beim Sondermüll und wird "verbuddelt".
Alternativ sollte daher auch durchaus die altbekannte Glühfadenlampe bedacht werden, deren Stromverbrauch zwar höher liegt, die aber für manche Einsatzgebiete weit besser geeignet ist. In Räumen, die stets nur kurzzeitig beleuchtet werden müssen, also z.B. Bad, Lagerkeller, Speisekammer etc... ist eine Energiesparbirne denkbar wenig geeignet, da die Brenndauer sich durch häufiges Ein- und Ausschalten verkürzt.
Halogenbirnen sind hierfür wesentlich besser geeignet. Die enthalten auch kein Quecksilber - eventuell allerdings etwas Brom.

Zukunftsweisend erscheint die LED-Technik. Hier sind klar erkennbare Fortschritte gemacht worden. Unter geringem Ressourceneinsatz und weitgehend Schadstoff-frei wird hier eine hochinteressante Technologie geboten.




Küchenstudios bieten die passenden Küchengeräte und geben Anregungen für die Planung einer neuen Küche
Im Garten oder auf der Terrasse ist der Platz am Grill oft der zentrale Aufenthaltsort.
Wer häufiger Gäste im Garten bewirtet, sollte auch die Installation einer Zapfanlage erwägen.
 
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