Auch
die Einsparung von Energie ist ein wichtiges Thema im Haushalt
und besonders bereits in der Planungsphase eines Hauses. Hierbei
wird verstärkt auf die Reduktion des Stromverbrauchs im Haushalt
geachtet.
Eine
wahre
Wunderwaffe
sollen hier die
Energiesparlampen sein. Der Erfolg einer konsequenten Umstellung
auf diese Beleuchtungsmittel relativiert sich allerdinge sehr
schnell, wenn weitere Faktoren berücksichtigt werden. |
Die Herstellung und Entsorgung von Energiesparlampen
ist sehr aufwendig. Fragwürdig ist daher, ob die zu erwartende
Energieersparnis das tatsächlich wettmacht. Anscheinend ja, wenn
man den Herstellerangaben Glauben schenkt. Selten jedoch werden
die angegebenen Werte erreicht. Der Verbrauch ist höher als angegeben,
die Lichtausbeute geringer und schlechter, die Lebensdauer oft
weit unter der angegebenen Zeit. |
Überdies enthalten diese Lampen Quecksilber,
welches beim Bruch einer solchen Lampe unweigerlich austritt.
Quecksilber und seine Verbindungen sind hochgiftig für die gesamte
Natur, also auch für den Menschen. Hohe Dosen können tödlich
sein, aber auch bereits geringe Mengen können erhebliche Störungen
im Nervensystem verursachen, auch Herzgefässe und das Immunsystem
kann betroffen sein. Wollen wir sowas wirklich in unseren Wohnräumen
haben ? |
Auch das Recycling ist, bei allen guten Vorsätzen,
nicht unproblematisch. Zwar gibt es ein Recyclingsystem, welches
mittels Sortierung und teilweiser Rückgewinnung einiger Rohstoffe
die Bilanz verbessert, das hochgiftige Quecksilber wird aber
dabei aus Rentabilitätsgründen nicht zurueckgewonnen. Es wird
während des Recycling-Prozesses ausgefiltert, aber weil Quecksilber
so billig zu haben ist, nicht wiederverwertet. Es landet inclusive
der Filter beim Sondermüll und wird "verbuddelt". |
Alternativ
sollte daher auch durchaus die altbekannte Glühfadenlampe
bedacht werden, deren Stromverbrauch zwar höher liegt,
die aber für manche Einsatzgebiete weit besser geeignet
ist. In Räumen, die stets nur kurzzeitig beleuchtet
werden müssen, also z.B. Bad, Lagerkeller, Speisekammer
etc... ist eine Energiesparbirne denkbar wenig geeignet,
da die Brenndauer sich durch häufiges Ein- und Ausschalten
verkürzt. |
Halogenbirnen
sind hierfür wesentlich besser geeignet. Die enthalten auch
kein Quecksilber - eventuell allerdings etwas Brom.
Zukunftsweisend erscheint die LED-Technik. Hier sind klar erkennbare
Fortschritte gemacht worden. Unter geringem Ressourceneinsatz
und weitgehend Schadstoff-frei wird hier eine hochinteressante
Technologie geboten. |